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Chemische Industrie: KV-Verhandlungen für 50.000 Beschäftigte gestartet

PRO-GE fordert nachhaltige Lohnerhöhungen und leichtere Erreichbarkeit der sechsten Urlaubswoche

Seit 19. März läuft die Frühjahrslohnrunde für die Industrie. Heute, Mittwoch, ist mit der Chemischen Industrie die dritte Branche in die Verhandlungen gestartet. Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA fordern für die rund 50.000 Beschäftigten eine Erhöhung der KV- und IST-Löhne über der durchschnittlichen Inflationsrate unter besonderer Berücksichtigung der niedrigen Einkommen. „Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind nachhaltige und spürbare Lohnerhöhungen unverzichtbar, denn die Teuerung macht ihnen nach wie vor zu schaffen“, so PRO-GE Chefverhandler Johann Schernberger.

Gesundheit: Forderung nach Ausbau von Prävention

Des Weiteren fordern die Gewerkschaften die Möglichkeit, Geld in Freizeit umzuwandeln (Freizeitoption) und eine Erhöhung der Zulagen und Zuschläge sowie der Lehrlingseinkommen über der Inflationsrate. Im Rahmenrecht soll unter anderem die Erreichbarkeit der sechsten Urlaubswoche erleichtert werden und man will ein Klimaticket für Lehrlinge. Ausgebaut werden soll auch das Angebot der gesundheitlichen Präventivmaßnahmen in den Betrieben.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 9. April statt. Geltungstermin für den neuen Kollektivvertrag ist der 1. Mai.

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